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Die Geschichte von Altenmarkt

Vor Beginn der Zeitrechnung lebten hier im oberen Ennstal die Taurisker, ein keltischer Stamm. Sie schürften in den Niederen Tauern nach Gold und Kupfer und in der Gegend von Altenmarkt/Flachau nach Eisen.

Die Ureinwohner hatten schon einen Weg über die Tauern gefunden. Diesen Weg benützten die Römer, um vorerst friedlich mit den Tauriskern zu handeln.

Zur Zeit des römischen Kaisers Augustus aber kamen sie als Feinde, sie besiegten die Taurisker und das Gebiet wurde ein Teil der römischen Provinz Noricum. Aus dem alten, keltischen Passweg über die Tauern wurde eine römische Heeresstraße.

Die altrömischen Poststationen im Norden des Tauern heißt ANI oder ANISUS, das heutige Altenmarkt. Es gibt eine berühmte Straßenkarte, die schon sehr alt ist (3. Jahrhundert nach Christi Geburt), die diesen Stützpunkt ANI verzeichnet.

Dann folgte die Völkerwanderungszeit. Um 500 ach Christi Geburt besiedelten die Bajuwaren unser Land (die heutigen Bayern).

Um 700 n. Chr. lässt sich der Wanderbischof Rupert auf dem Boden der einstigen Römerstadt Juvavum (Salzburg) nieder und gründet ein Kloster (St. Peter).

Ein Bayernherzog schenkt das Ennstal den Salzburgern. Salzburg wird Erzbistum ud das mächtigste geistliche Fürstentum im süddeutschen Raum.

Die nachfolgenden Siedler suchen wieder nach Eisen und die Flachauer Erzütte verlegte ihre Radstätte ins Ruinenfeld des römischen ANI. Der Ort wurde Radistadt genannt. Wo heute Radstadt liegt, gb es noch keine Siedlung.

Im 12. Jahrhundert wurde dort eine Burg errichtet, die man Neu-Radstadt nannte. Dem heutigen Altenmarkt blieb der Name Altenradstadt.

Radstadt wurde von den Salzburger Landesherrn sehr bevorzugt. Zwischen den beiden Orten gab es viele Streitigkeiten. Die Altenmarkter durften Brot und Wein nur an bestimmten Feiertagen verkaufen. Es durften nur Esswaren verkauft werden, die man aus Radstadt bezog. Von den Handwerkern durften nicht mehr als zwei ihr Geschäft ausüben.

Das Schlimmste für die Altenmarkter war aber, dass die Tauernstraße, die immer noch über Altenmarkt führte, auf Anordnung des Erzbischofs durch Schlagbäume gesperrt wurde. Der Verkehr musste den Umweg über Radstadt machen. Man erzählt sich, dass die Altenmarkter heimlich in der Nacht die Schranken entfernten, aber es nützte nichts.

In den Bauernkriegen (um 1500 n. Chr.) belagerten die Bauern Radstadt. Sie hatten in Altenmarkt ihren Hauptstützpunkt. Aber die Soldaten des Erzbischofs schlugen die Bauern und Altenmarkt wurde geplündert und fast niedergebrannt.

In den letzten Jahrzenten hat sich Altenmarkt zu einem bekannten Wintersportort entwickelt. Die Schischaukel Altenmarkt-Radstadt und das Schidorf Zauchensee sind weit über die Grenzen Österreichs bekannt.

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